Stachelbeer-Johannisbeer-Marmelade

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Stachelbeer-Johannisbeer-Marmelade
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  • Rezept der Woche

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Es ist Sommer, das bedeutet, der heimische Garten hat wieder einiges an Leckereien zu bieten. Erdbeeren gibt es beispielsweise noch für ein paar Tage, dafür sind jetzt Himbeeren, Kirschen und Heidelbeeren an der Reihe. Oder halt Stachelbeeren und Johannisbeeren.

Deshalb haben wir für Euch in dieser Woche ein einfaches Rezept für eine fruchtige Stachelbeer-Joahannisbeer-Marmelade, die ohne viel Aufwand gekocht wird. Die fertige Marmelade passt übrigens prima zu unseren Buttermilch Scones!

Tipps aus der Redaktion:

  • Benutzt nur Früchte, die keine Druckstellen, Löcher oder womöglich bereits schimmelnde Stellen habe, da die Marmelade sonst verunreinigt wird und schnell schlecht wird.
  • Wenn Euch die Kerne der Beeren stören, könnt Ihr sie nach dem Pürieren durch eine Flotte Lotte, eine Passiermühle, ziehen. Achtet aber darauf, dass die Menge hinterher noch passt. Für 1 kg Zucker braucht Ihr auch 1 kg Früchte. Reicht die Menge nicht ganz, könnt Ihr das fehlende Gewicht mit etwas Saft ausgleichen.
  • Füllt die Marmelade unbedingt direkt nach dem Kochen in die Gläser. Ist sie nicht mehr heiß genug, entsteht in den verschlossenen Gläsern kein Vakuum und die Marmelade ist nicht lange haltbar.
  • In unserem Online-Shop haben wir robuste Weckgläser in verschiedenen Größen und die dazu passenden Deckel-Klammern. Außerdem haben wir TrichterSchaumlöffel und Holzlöffel, die Ihr nicht nur zum Marmeladekochen gut gebrauchen könnt.
  • Stellt die Gläser nach dem Befüllen nicht auf den Kopf. Das ist zwar eine weit verbreitete Methode, ist aber völlig überflüssig. Mehr noch, ist der Deckel nicht richtig verschlossen, kann es zu schlimmen Verbrennungen kommen. Auch kann Marmelade in den Schraubverschluss gelangen, was die Verbreitung von Bakterien begünstigt, sodass die Marmelade schnell verdirbt. Lasst die Gläser also lieber ganz normal stehen, wenn Ihr sie verschlossen habt.
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Step 1
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Gläser vorbereiten

Damit die Marmelade möglichst lange haltbar bleibt, müssen die Gläser absolut sauber sein. Nur so bleibt die Marmelade keimfrei und wird im Glas nicht schlecht. Ihr solltet die Gläser vor dem Befüllen deshalb unbedingt sterilisieren und danach nur noch mit Einmalhandschuhen anfassen und auf ein sauberes Küchentuch stellen. Danach lasst Ihr sie einfach feucht, da beim Abtrocknen wieder neuen Keime in das Innere der Gläser gelangen können.

Für die Sterilisation der Gläser gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Sterilisation mit heißem Wasser
Das beste und wirksamste Mittel um Einmachgläser keimfrei zu machen ist kochendes Wasser. Gebt die Gläser und die Deckel in einem Topf und füllt ihn mit Wasser bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. (Die Deckel sollten dabei natürlich nicht auf den Gläsern sitzen.) Erhitzt das Ganze bis das Wasser kocht und lasst alles für 10 Minuten kochen. Nehmt die Gläser vorsichtig aus dem Wasser und befüllt sie solange sie heiß sind.

2. Sterilisation im Backofen
Heizt den Backofen auf 120°C vor und stellt die gut abgespülten Gläser für etwa 15 Minuten hinein. Wenn Ihr Schraubgläser benutzen wollt, achtet darauf, dass die Deckel nicht für den Backofen geeignet sind. Sie müssen in heißem Wasser sterilisiert werden.

3. Sterilisation im Geschirrspüler
Stellt die Gläser zusammen mit den Deckeln in den Geschirrspüler. Das Gerät sollte dabei unbedingt sauber sein, am besten lasst Ihr es vorher mit einem Geschirrspülreiniger laufen und reinigt den Fettfilter. Schon die kleinste Menge Schmutz oder Fett kann dazu führen, dass die Marmelade verunreinigt wird und verdirbt. Deshalb sollte beim Sterilisieren keinesfalls schmutziges Geschirr in der Spülmaschine sein. Wählt nun die heißeste Stufe und startet das Programm. Die Zugabe von Reiniger oder Tabs ist nicht nötig.

Bei allen Methoden gilt: Fasst die Gläser nach dem Sterilisieren nicht mit bloßen Händen an. Tragt am besten Einmalhandschuhe. Stellt sie außerdem auf ein sauberes Küchentuch und trocknet sie nicht ab. Dabei können nämlich wieder neue Keime in das Glas gelangen. Last but not least: Füllt die Marmelade in die Gläser, solange sie noch heiß sind und verschließt sie sofort. So verhindert Ihr ein mögliches Platzen der Gläser und bekommt ein optimales Vakuum.

Step 2
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Marmelade kochen

Die Beeren gut waschen, alle Stiele entfernen und zusammen in einen Topf geben. Anschließend alles fein pürieren. Wer möchte, kann die Früchte jetzt durch eine Passiermühle ziehen, damit die Marmelade frei von Kernen bleibt.

Gebt den Gelierzucker und den Rum zu den Früchten, kocht das Ganze auf und lasst es dann etwa 3 bis 4 Minuten sprudelnd kochen.

Macht eine Gelierprobe, indem Ihr mit einem Löffel ein paar Tropfen auf einen kalten Teller gebt. Lasst die Probe kurz abkühlen und haltet Ihr den dann Teller schräg, um zu erkennen, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Wenn alles fest genug ist, füllt die Marmelade vorsichtig mit Hilfe eines Trichters in die vorbereiteten, heißen Gläsern. Achtet dabei unbedingt darauf, dass Ihr Euch nicht mit der heißen Masse bekleckert. Verschließt die Gläser gut und lasst sie abkühlen. Dabei entsteht im Inneren des Glases ein Vakuum, dass dafür sorgt, dass die Mitte von Schraubdeckeln nach innen gezogen wird und wie bei Marmeladen aus dem Supermarkt eine glatte Oberfläche entsteht.

Sollte ein Deckel nicht nach innen gezogen werden und weiterhin knacken, wenn Ihr auf die Mitte drückt, keine Sorge. Die Marmelade ist nicht verdorben, sie ist nur nicht luftdicht verschlossen. Sie ist also nicht so lange haltbar und sollte deshalb als erstes aufgebraucht werden.

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Ingredients

500 g Stachelbeeren
500 g Johannisbeeren
1 kg Gelierzucker 1:1
3 EL Brauner Rum optional
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